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81. Wiesbadener PfingstTurnier

Verantwortlicher Autor: mike sullyvan WIesbaden, 31.05.2017, 10:03 Uhr
Presse-Ressort von: Sullyvan Promotion 2000 Bericht 4245x gelesen

WIesbaden [ENA] Großes Aufgebot im Biebricher Schlosspark Jung trifft Klimke, Michaels-Beerbaum trifft Stühlmeyer, Werth trifft Schneider – Spitzenstars im Sattel treffen sich in Wiesbaden. Das 81. Internationale Wiesbadener PfingstTurnier am kommenden langen Wochenende, bietet eine wunderbare Mischung aus Bewährtem, Traditionellem und sportlichen Premieren. Großen Pferdesport gibt es im Biebricher Schlosspark vom 2. bis 5. Juni. 17

Die 81. Auflage des Internationalen Wiesbadener PfingstTurniers hat wieder einiges zu bieten. Diesmal gibt es drei Premieren und ganz viel Tradionelles. Springpokal, DKB-Riders Tour und Titelverteidiger Deutschlands U25-Springpokal geht in seine vierte Saison und macht erstmals in Wiesbaden Station. Mit Nicola Pohl von der Reitsportanlage Dagobertshausen und Marcel Wegfahrt gehen auch zwei hessische Nachwuchsreiter im Springpokal an den Start. „Wiesbaden finde ich klasse! „betont Bundestrainer Otto Becker. „Ich komme schon immer gerne nach Wiesbaden und dass wir jetzt mit dem U25-Springpokal hier sein dürfen, freut mich besonders. Dafür ein dickes Dankeschön nach Wiesbaden“.

2014 wurde die Serie für die U25-Springreiter ins Leben gerufen. Denis Nielsen saß auf Cashmoaker als er beim Finale über die Ziellinie ritt und Deutschlands erster Springpokal-Sieger wurde. Ein Jahr später sicherte er sich den Titel: Deutscher Meister! Das ist nur ein Beispiel für den Springpokal als Top-Sprungbrett. Das Internationale Wiesbadener PfingstTurnier ist nach Mannheim und vor Balve die zweite der drei U25-Springpokal-Stationen. Die Finalisten treffen sich, wie im vergangenen Jahr, im Rahmen des CHIO Aachen. DKB-Riders Tour wieder am Start Highlight für die internationalen Springreiter ist natürlich der Große Preis von Wiesbaden, der zugleich und schon traditionell eine Station der DKB-Riders Tour ist.

"Die Beständigkeit der DKB-Riders Tour sichert einen Grundstock an Reitern und Pferde für den hochklassigen Reitsport“, erklärt Otto Becker. Wiesbaden gehört von Anfang an zu dieser Springsportserie, also seit 2001. Etliche 'Rider of the Year' haben auf dem Schlosspark-Platz ihre Weichen für den Gesamtsieg in der Serie gestellt. Dreimal schon hat sich Meredith Michaels.-Beerbaum den Titel 'Rider of the Year' gesichert, zweimal hat sie den Großen Preis von Wiesbaden gewonnen. Das war 2005 und 2008. So hat sie sich wichtige Tourpunkte gesichert und genau das steht für sie im Schlosspark auch 2017 auf dem Plan. Die Mannschafts-Weltmeisterin hat ihr Kommen bereits samt Ehemann Markus Beerbaum zugesagt.

Aber sie bekommt satte Konkurrenz – zum Beispiel von ihrer Goldteam Mannschaftskollegin Janne-Friederike Meyer-Zimmermann, von dem 'fliegenden Holländer' Gert-Jan Bruggink und seinem Landsmann Jeroen Dubbeldam, dem Olympiasieger von 2000 und aus den USA reist mit Lauren Hough eine der derzeit stärksten amerikanische Amazone an. Und der Sieger des Großen Preises von Wiesbaden vom vergangenen Jahr kommt und tritt zur Titelverteidigung an: Patrick Stühlmeyer! Er ist der Youngster des deutschen Championatskaders. Fünfmal war Stühlmeyer schon mit den Junioren und Jungen Reitern bei Europameisterschaften am Start und brachte drei Medaillen mit nach Hause. Jetzt will er den Sprung auch bei den Senioren schaffen.

Wiesbaden könnte 2017 eine weitere Etappe auf dem Weg dahin sein. „Der Fokus liegt in diesem Jahr aber auch auf denen, die Erfahrung auf unserem großen Platz sammeln wollen“, betont Michael Krieger, der seit vielen Jahren für den Springsport beim Internationalen Wiesbadener PfingstTurnier verantwortlich ist. „Mit unserer neuen 1,40-Meter-Tour wollen wir neben den internationalen Topreitern auch jüngeren Reitern mit vielleicht noch etwas unerfahrenen Pferden eine Chance auf dem PfingstTurnier geben.

Vier Zusagen aus dem deutschen Championatskader Schon vier Reiter aus dem deutschen Championatskader haben ihre Startzusage für das PfingstTurnier 2017 erklärt. Neben Schneider treten ihre Olympiakollegen Isabell Werth und Sönke Rothenberger an, ergänzt wird das Quartett von Mannschafts-Weltmeisterin Fabienne Lütkemeier. Der Dressursport und das Wiesbadener PfingstTurnier haben eine besondere Verbindung. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg hatten die Dressurprüfungen ihren Platz im Wiesbadener Programm. Die Siegerlisten führen die wirklich große Dressursportnamen wie Dr. Reiner Klimke, Nicole Uphoff und Isabell Werth.

Werth Stammgast in Wiesbaden Werth ist Stammgast in Wiesbaden. Die erfolgreichste Dressurreiterin aller Zeiten schwärmt von Wiesbaden als „ganz sicher eins der schönsten Turniere überhaupt“, sie ist Rekordsiegerin des PfingstTurniers und sie ist ein olympisches Bindeglied zum Louisdor-Preis. Die schwarze Dressurperle Weihegold OLD wurde über den Sieg im Finale des Louisdor-Preises in den großen Grand Prix-Sport eingeführt. Bei den Olympischen Spielen in Rio brachte Werth ihre Perle zum Strahlen und reiste mit drei Medaillen nach Hause. Mit Emilio gewann Werth das Louisdor-Preis-Finale 2015. Der Westfale stand auf der 'Nachrücker-Liste' für Olympia und hat bereits zweimal den German Master gewonnen.

Internationale Starter sowie deutsche Nachwuchsstars Großbritannien, Australien, Italien, der Schweiz, China, Belgien, Polen und Brasilien haben ihre Nennungen bereits abgegeben. Hinzu kommen die deutschen Nachwuchsstars der Szene, die beim U25-Förderpreis starten – auch er ist fast schon ein Klassiker in der Wiesbadener Vielseitigkeit. Die Event Rider Masters ist noch jung, 2016 feierte sie ihre erste Saison – mit sechs ausgesuchten Stationen ‚auf der Insel’. In diesem Jahr werden es fünf in Großbritannien, eine in Frankreich und Wiesbaden in Deutschland sein. Wiesbaden hat schon immer Spitzenreiter angezogen, die ERM ist eine zusätzliche Verlockung und das vierfache Preisgeld – 15.000 Euro waren es 2016, 60.000 werden es 2017 sein

– dürfte die Reiter ebenfalls freuen. Damit wird Wiesbadens Drei-Sterne-Prüfung zu einer der höchstdotierten in Deutschland. Voltigieren– hochkarätiges Starterfeld „Wir gehen wieder mit einem hochkarätigen Feld an den Start“, freut sich die Voltigierverantwortliche beim PfingstTurnier, Claudia Liebold. „Wir haben bei den Einzelwettbewerben die Besten am Start und mit vier Gruppen aus Frankreich, Schweiz und zwei aus Deutschland sind wir auch da bestens aufgestellt.“ Die Bundestrainerin der Voltigierer, Ulla Ramge, ist seit Jahren bekennender Wiesbaden-Fan und schwärmt: „Es sind Weltklasse-Teams, die in Wiesbaden an den Start gehen!“

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